Götz Aly

Wie konnte das geschen? Deutschland 1933 bis 1945

Götz Aly

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Datum
Ort
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Adresse
Eva-Mamlok-Bibliothek Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin
Verlag
Rosa-Luxemburg-Stiftung

Beschreibung Götz Aly zählt zu den bekanntesten Autoren zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust – hier stellt er die zentrale Frage: Wie konnte das geschehen? In einer schweren Krise wurde die NSDAP 1932 zur mit Abstand stärksten Partei gewählt. Bald konnte sie die Macht übernehmen und auf wachsende gesellschaftliche Zustimmung bauen. Hitler brauchte den Krieg – das Volk fürchtete sich davor. Dennoch terrorisierten schließlich 18 Millionen deutsche Soldaten Europa. Wie kam es dazu? Warum beteiligten sich Hunderttausende an beispiellosen Massenmorden? Die Antwort ist vielschichtig. Die NSDAP versprach den Deutschen Aufstieg und Wohlstand, zugleich hielt man die Menschen in Bewegung, keine Atempause, keine Zeit zum Nachdenken, so ging es Richtung Krieg. Als der Glaube an einen Sieg nachließ, wurde aus der Volksgemeinschaft eine Verbrechensgemeinschaft. Jeder konnte wissen, welche Schuld die Deutschen auf sich luden, die Angst vor dem, was nach einer Niederlage geschehen würde, wurde bewusst geschürt. Götz Aly schildert in einer fesselnden Erzählung die Herrschaftsmethoden, mit denen die NS-Machthaber Millionen Deutsche in gefügige Vollstrecker oder in vom Krieg abgestumpfte Mitmacher verwandelten – und von denen nicht wenige beängstigend aktuell sind. Lesung und Gesopräch mit dem Autor Götz Aly; Moderation: Klaus Lederer (Kultursenator a.D.) Teilnahmegebühr: 5 Euro Standort Informationen zur Zugänglichkeit und Barrierefreiheit Zugänglichkeit Rollstuhlgerechter Zugang Fahrstuhl rollstuhlzugänglich Assistenzhunde erlaubt Öffentlicher Nahverkehr Weitere Informationen zur Zugänglichkeit Kontakt Michaela Klingberg Kulturforum, Rosa-Luxemburg-Stiftung E-Mail: michaela.klingberg@rosalux.org Telefon: +49 30 44310 160 Teilen: Seite teilen via Twitter (neues Fenster) Seite teilen via Facebook (neues Fenster) Seite teilen via Diaspora (neues Fenster) Seite teilen via E-Mail Seite drucken

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Weitere Lesungen am Montag, 30. November 2026